| Hehn - Chronik |
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Vierzehn Flamen helfen beim Häuserbau in Hehn (1964)
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Zeitgeschichte
Im Jahre 1964 schrieb die "Mönchengladbacher Stadtpost" einen Bericht über den Verein "Familienheimstatt e.V.".
Dieser gemeinnützige Verein unterstützte den Bau von Siedlungshäusern in Mönchengladbach.
So wurden bis zu dieser Zeit 53 Häuser in Mönchengladbach gebaut und 32 Häuser waren noch in Bau.
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Die Gründung des Heiligen Pesch, Leonard Küppers (November 1898)
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Wo heute im Heiligenpesch die schöne Pfarrkirche ihre Türme zum Himmel
streckt; wo die herrlichen Grotten der Frommen Gemüt erheben, wo das
Pfarrhaus und der Pfarrgarten liegen, da fand man noch vor 50 Jahren
eine von Löchern und Gräben durchbrochene Wildnis, bestanden von alten
Stöcken und von wilden Bäumen und Gesträuchen mancherlei Art.
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Die Dichtung über die Entstehung des Wallfahrtortes Hehn-Heiligenpesch, Leonard Küppers (1896)
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In westlicher Richtung von Gladbach erreichen wir von Gladbach aus auf
wohlgepflegter Kunststraße in Zeit einer kleinen Stunde das freundliche
Dörfchen Hehn.
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Die Sommerwirtschaft "Zur Rennbahn"
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Eine heimatgeschichtliche Erzählung von Johann Paasen
Quelle: Abdruck mit freundlicher Genehmigung des "Rheindahlen Almanach '96"
Rennbahnweg heißt heute eine kleine Wohnstraße in Heiligenpesch-Hehn,
über Heiligenpesch oder Wolfsittard erreichbar und beidseitig nach
wenig mehr als hundert Metern begrenzt: das östliche Ende mündet in die
Landwehr Richtung Hardter Wald, westlich geht der Rennbahnweg am Ende
des Friedhofes Hehn in einen Feldweg über, der am Zaun des
Militätrgeländes endet.
Auf einem Stadtplan kann man erkennen, daß die Straße Rennbahnweg ein
Stück ehemalige Landwehr ist, die aus dem Hardter Wald kommend quer
durch das heutige Militärgelände führte, die Landstraße nach
Rheindahlen in Höhe des heutigen Pfingsgraben kreuzte und vom
Pfingsgraben, gleichfalls ehemalige Landwehr, an den noch heute
sichtbaren Teil der südlichen Landwehr anschloß. In der Zeit, in die uns Johann Paasens "Erinnerung an unsere alte Heimat Hehn" führt, war die heute durch das Militärgelände unterbrochene, Jahrhunderte alte Verbindung, die hoffentlich als Landwehr wiederhergestellt wird, noch vorhanden. Johann Paasen zeichnete die folgenden "Erinnerungen" an das elterliche Ausflugslokal "Rennbahn" als 83-jähriger im Jahre 1987 in Köln auf. Paasens Aufzeichnungen und Bilder gelangten zum Stadtarchiv Mönchengladbach, das sie dankenswerterweise dem ALMANACH zur Verfügung stellt.)
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Festheft zur Feier "125 Jahre Pfarre Hehn" 1983
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Im Jahr 1983 feierte unsere Pfarre ihr 125jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass wurde ein Festheft verfasst, was nun hier zur Verfügung steht.
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125 Jahre Pfarre Hehn: Zum Geleit
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Unsere Pfarrgemeinde St. Mariä Heimsuchung feiert in diesem Jahr ihr
125jähriges Bestehen. Die Gründung und Entwicklung unserer Pfarre, die
in dieser Festschrift beschrieben werden, sind untrennbar verknüpft mit
der Wallfahrt zur Muttergottes im Heiligenpesch.
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125 Jahre Pfarre Hehn: Die Gründung der Pfarre Hehn unter Benedikt Berchem, Rektor und Pfarrer (1853-1873)
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Hehn gehörte seit dem Mittelalter bis zur Franzosenzeit zur Pfarre Gladbach.
Dann wurden die Gladbacher Pfarrgrenzen neu gezogen. Neuwerk erhielt
eine eigene Pfarre und Hehn kam 1806 zusammen mit Vorst, Ohler und
Winkeln zur Pfarre Hardt, was bei den Betroffenen heftigen Protest
auslöste. Sie schrieben deshalb an den seit 1802 in Aachen
residierenden Bischof Marc Antoine Berdolet (1740-1809) und beklagten
sich bitter. Sie seien von ihrem Hirten, der doch versprochen habe,
"sein Leben vor seine Schafe zu setzen", verlassen.
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125 Jahre Pfarre Hehn: Die Pfarrgemeinde Hehn unter Pfarrer Richard Bertram (1873-1888) im Kulturkampf
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Am 23. Oktober 1873 stellte der Dechant des Dekanates Mönchengladbach,
Pfarrer Goebbels von Schiefbahn, im Auftrag des Erzbischofs von Köln,
Dr. Paulus Melchers, dem im Kloster der Armen Dienstmägde Jesu Christi
versammelten Kirchenvorstand den Vikar Matthias Richard Bertram aus
Brachelen als neuen rechtmäßigen Pfarrer von Hehn vor.
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