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01.09.1999
Jugendfahrt 1999
Einmal Plattensee und zurück
Im Jahr 1999 führte uns die Jugendfahrt zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ins sonnige Ungarn, genauer an den Plattensee.
Wir hatten uns bestens vorbereitet; acht Personen, ein Ford Transit, tonnenweise Gepäck, und ein Haufen guter Laune. So fuhren wir los und trafen gut 14 Stunden später an unserem Zielort, Maria- balatofürdö, bei strahlendem Sonnenschein an.
Jedoch mussten wir sehr bald feststellen, dass Ungarn alleine auch keine Garantie für schönes Wetter ist.
So fing es direkt am dritten Tag an zu regnen, und es sollte auch nicht so schnell wieder aufhören. Rückblickend kann man wohl sagen, dass es sich um ein ausgewachsenes Unwetter handelte, welches darin gipfelte, dass wir für einen ganzen Tag ohne elektrischen Strom auskommen mussten.

Nachdem wir drei lange Tage in diesem Unwetter ausharren mussten, wachten wir eines Morgens auf und mussten feststellen, dass die Sonne wieder schien. Von hier an entwickelte es sich nun doch noch zu dem Urlaub, den wir uns alle erträumt hatten. Strahlender Sonnenschein, viel Spaß am Strand und im Wasser, eben all das, was man in einem Urlaub haben will. Alles in allem bleibt zu sagen, dass wir einen traumhaften Urlaub in Ungran verbracht haben, aber noch wahren wir ja nicht zu Hause.

Der Tag unserer Abfahrt fing wie erwartet früher an, als alle anderen Tage dieses Urlaubs. Um 8:30 Uhr übergaben wir das wieder vollständig hergestellte Haus an seinen Besitzer, gaben noch kurz das letzte Kleingeld aus und wahren schließlich um kurz nach 9 Uhr auf der Piste. Das Wetter war zu unserem Bedauern leider viel zu gut, so dass wir bereits vor 12 Uhr alle schweiß gebadet waren. Hinzu kamen noch die katastrophalen Verkehrsverhältnisse auf ungarischen und österreich- ischen Autobahnen.

Man kann fast schon sagen, dass wir vom Plattensee bis zur deutsche Grenze im Stau standen.
So kamen wir reichlich gestresst um 21 Uhr am Rastplatz Hockenheimring an. Hier tankten wir zum letzten Mal voll, und legten eine kurze Pause ein. Nach dieser Pause machte unser Wagen seinem Ruf alle Ehre, er wollte einfach nicht mehr anspringen.

So sahen wir uns genötigt nach bereits über 12 Stunden, den Wagen anzuschieben. Noch mal zur Erinnerung, hierbei handelte es sich um einen Ford Transit voll bepackt. Es gelang uns letztendlich auch die Karre wieder flott zu kriegen und wir hofften, die letzten 300 km auch noch zu schaffen.


Um 2 Uhr war es dann endlich geschafft und auch der letzte Teilnehmer war gesund zu Hause abliefert worden.

Die Odyssee hatte ein ENDE!

Das Dokument wurde erstellt von: Ingo Lenzen
Das Dokument wurde zuletzt bearbeitet von: Ingo Lenzen
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