Wir hatten uns bestens vorbereitet; acht Personen,
ein Ford Transit, tonnenweise Gepäck, und ein Haufen guter Laune.
So fuhren wir los und trafen gut 14 Stunden später an unserem
Zielort, Maria- balatofürdö, bei strahlendem Sonnenschein
an. Jedoch mussten wir sehr bald feststellen, dass Ungarn
alleine auch keine Garantie für schönes Wetter ist. So fing es direkt am dritten Tag an zu regnen, und es sollte auch
nicht so schnell wieder aufhören. Rückblickend kann man wohl
sagen, dass es sich um ein ausgewachsenes Unwetter handelte, welches
darin gipfelte, dass wir für einen ganzen Tag ohne elektrischen
Strom auskommen mussten.
Nachdem wir drei lange Tage in diesem Unwetter
ausharren mussten, wachten wir eines Morgens auf und mussten
feststellen, dass die Sonne wieder schien. Von hier an entwickelte es
sich nun doch noch zu dem Urlaub, den wir uns alle erträumt hatten.
Strahlender Sonnenschein, viel Spaß am Strand und im Wasser, eben
all das, was man in einem Urlaub haben will. Alles in allem bleibt zu
sagen, dass wir einen traumhaften Urlaub in Ungran verbracht haben, aber
noch wahren wir ja nicht zu Hause.
Der Tag unserer Abfahrt fing wie erwartet früher
an, als alle anderen Tage dieses Urlaubs. Um 8:30 Uhr übergaben wir
das wieder vollständig hergestellte Haus an seinen Besitzer, gaben
noch kurz das letzte Kleingeld aus und wahren schließlich um kurz
nach 9 Uhr auf der Piste. Das Wetter war zu unserem Bedauern leider viel
zu gut, so dass wir bereits vor 12 Uhr alle schweiß gebadet waren.
Hinzu kamen noch die katastrophalen Verkehrsverhältnisse auf
ungarischen und österreich- ischen Autobahnen.
Man kann fast schon
sagen, dass wir vom Plattensee bis zur deutsche Grenze im Stau standen. So kamen wir reichlich gestresst um 21 Uhr am Rastplatz
Hockenheimring an. Hier tankten wir zum letzten Mal voll, und legten
eine kurze Pause ein. Nach dieser Pause machte unser Wagen seinem Ruf
alle Ehre, er wollte einfach nicht mehr anspringen.
So sahen wir uns genötigt nach bereits über 12 Stunden,
den Wagen anzuschieben. Noch mal zur Erinnerung, hierbei handelte es
sich um einen Ford Transit voll bepackt. Es gelang uns letztendlich
auch die Karre wieder flott zu kriegen und wir hofften, die letzten
300 km auch noch zu schaffen.

Um 2 Uhr war es dann endlich geschafft und auch der letzte
Teilnehmer war gesund zu Hause abliefert worden.
Die Odyssee hatte ein ENDE! |